Let´s Play – Spiele aus der Stadtbibliothek

Unlock! Star Wars

Eine Sammelbox mit 3 Einzelabenteuern aus dem Star Wars Universum. Als Rebellen, Schmuggler und Agenten des galaktischen Imperiums erlebt ihr Abenteuer, sucht Standorte, kombiniert und interagiert mit Waffen, Schiffen, Druiden und Maschinen.

Das Spiel kann man alleine oder mit bis zu 6 Spieler*innen erleben. Jedes Rätsel dauert ungefähr 60 Minuten. Es ist ab einem Alter von 10 Jahren empfohlen.

Was sind Unlock! Spiele?

Es handelt sich um sogenannte Escape-Room-Spiele. Das sind Rätselspiele, wo man anhand von Spielkarten immer neue Hinweise erhält und dadurch verschiedenste Rätsel löst.

Es gibt eine kostenlose BegleitApp, die über einen Timer, Tipps und Hintergrundmusik verfügt. Sie wird für dieses Spiel benötigt. Sobald die App vollständig geladen ist, wird zum Spielen keine Internet-Verbindung mehr benötigt.

Im Spiel befindet sich ein kurzes Einführungs-Abenteuer. Dadurch lernt man schnell und einfach wie gespielt wird.

Spielablauf:

Die 3 Einzelabenteuer gibt es in 3 Schwierigkeitsstufen. Das erste Abenteuer „Flucht von Hoth“ ist in der ersten Schwierigkeitsstufe.

Der Kartenstapel wird auf alle Mitspieler aufgeteilt. Dabei zeigt die Seite mit den Zahlen und Buchstaben nach oben. Die Anfangskarte mit der Geschichte wird vorgelesen und danach umgedreht. Die App wird gestartet. Dann geht es los …

Lest die Texte auf den Karten sorgfältig durch und sprecht miteinander was zu tun ist!

Tipp: Wenn ihr kombinierte Karten erledigt habt könnt ihr sie abwerfen. Oben rechts stehen die durchgestrichenen Zahlten und Buchstaben. So bekommt man eine bessere Übersicht.

Falls ihr mal gar nicht weiter wisst könnt ihr euch auch einen Hinweis geben lassen. Aber es gibt auch viele verborgene Objekte auf den Karten. Schaut genau hin!

Spielende:

Wenn ihr das letzte Rätsel gelöst habt oder der Timer stoppt ist das Spiel beendet. Es gibt eine Bewertung, wie gut ihr euch geschlagen habt.

Jetzt warten noch die nächsten 2 Abenteuer auf euch: „Eine unerwartete Verzögerung“ und „Geheime Mission auf Jedha“.

Fazit:

In Live-Escape-Rooms wird man eingeschlossen und muss in 60 Minuten schaffen, den Raum zu verlassen. Unlock!-Spiele lassen einen dieses Erlebnis zu Hause am Tisch erleben. Man erlebt gemeinsam ein Abenteuer und muss dabei viel miteinander sprechen und „laut denken“ um alle Aufgaben zu lösen. Nur gemeinsam ist das Rätsel zu lösen. Das Spielprinzip ist einfach und die App genial. Das Spiel ist so konzipiert, dass man auch Techniken eines Smartphones (z.B. den Lautsprecher) nutzen muss.  Das führt zu wirklich einmaligen Rätseln.

Für Rätselfreunde eine tolle Spielidee mit hohem Spaßfaktor!

Wir haben für euch auch noch weitere Unlock! Spiele zum Ausleihen!

Let´s Play – Spiele aus der Stadtbibliothek

Hier wohne ich

Das Sprachspiel rund um mein Zuhause

Das spielerische Entdecken von Einrichtungsgegenständen, Zimmerbezeichnungen, Gegenständen und Dingen des täglichen Lebens steht hier im Vordergrund. Für Kinder ab dem 2 ½ Lebensjahr ist dieses Spiel geeignet. Die verschiedenen Spielmöglichkeiten führen die Kinder schrittweise vom freien Spiel bis zum ersten Regelspiel. Durch die kunterbunten Bildkarten wird das genaue Hinsehen und Zuorden geschult. Außerdem fördert es die Erweiterung des Wortschatzes und bietet zahlreiche Gelegenheiten zum Fragen und Antworten.

Wenn das Kind noch sehr klein ist, beginnt man mit dem Ersten Entdecken:

Die Bildkarten werden mit dem Kind besprochen. Es verstecken sich kleine Geschichten auf den Bildkarten.  Oder man kann seinem Kind Fragen stellen, wie zum Beispiel: Was passiert im Kinderzimmer? Wo versteckt sich die Katze?

Als nächstes kann man mit den weiteren Kartenmaterial das Spiel „Was gehört wohin?“ spielen.

Man wählt ein Haus mit Dachboden aus und legt alle 15 Zimmer- und Dachbodenkarten auf den Tisch. Nun gilt es, die passenden Karten zu finden. Dabei kann man das Kind zum Beispiel fragen: Passt das Zimmer in dieses Haus?

Wenn das Kind schon etwas größer ist, gibt es noch die Spielvarianten:  Bilder-, Lausch- oder Gedächtnislotto.

Dieses kann man beliebig auch später mit mehreren Häusern spielen. Oder sie drehen die Haustafeln um und das Kind kann sein Lieblingshaus gestalten. Dabei könnte man dann wieder zum Beispiel fragen: Welche Zimmer sind Küchen?

Fazit:

Das Spielmaterial ist aus extra dicken Karton und sehr stabil.  In den kunterbunten Zimmern der Häuser können die Eltern mit Ihrem Kind viele bekannte und vertraute Erlebnisse rund im ihr Zuhause sehen und beschreiben. In jedem Zimmer passiert etwas Anderes. Die Kinder werden angeregt alles zu entdecken. Für die Eltern gibt es in der Spielanleitung immer wieder Spieletipps, um das Spiel individuell zu gestalten. Ein tolles Spiel für ganz kleine Spielefans!

Let´s Play – Spiele aus der Stadtbibliothek

Nach  „Azul“ (Spiel des Jahres 2018) und „Azul – Die Buntglasfenster aus Sintra“ ist dies das 3. Spiel aus der „Azul“-Reihe.

Im Azul – Der Sommerpavillon werden die Spieler/innen zu portugiesischen Handwerkern aus dem 16. Jahrhundert. Sie sollen einen Sommerpavillon prachtvoll gestalten. Dabei sollten sie vermeiden, Materialien zu verschwenden.

Der Spielaufbau sieht so aus:

Jeder Spieler bekommt eine Spielablage mit dem Fliesenmuster. In der Tischmitte werden die Manufakturplättchen ausgelegt und  mit 4 Fliesen aus dem Beutel belegt.

Auf dem Spielplan verteilt ihr in der Mitte auch Fliesen aus dem Beutel. Außerdem werden dort am Spielfeldrand die Siegpunkte gezählt. Die  Spielrunde wird mit einem Stein markiert, der auch die Jokerfarbe bestimmt. Der Turm ist für die Fliesen, die nicht gelegt werden können.

Von einem Manufakturplättchen wählst du jetzt die Fliesen einer Farbe zuzüglich der Jokerfarbe aus. Der Rest kommt in die Mitte. Nachdem alle Plättchen und die Tischmitte leer ist beginnt die nächste Phase des Spiels.

Nun legt man die exakte Anzahl der Fliesen mit Hilfe der Jokerfarbe auf deine Spielablage.

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist img_1886.jpg.

Legst du zum Beispiel das Feld 3 bei Blau. Dann brauchst du 3 Fliesen dieser Farbe, bzw. zuzüglich der Jokerfarbe.  Eine blaue Fliese kommt auf das Feld, die restlichen 2 Fliesen kommen in den Turm. Außerdem geht man die entsprechenden Punkte auf der Zählleiste vor.

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist img_1885.jpg.

Wenn du die Fliesen gut legst, bekommt du Bonus-Fliesen aus der Mitte des Spielplans.

Das Spiel endet nach der 6. Runde. Danach findet die Abschlußwertung statt. Wer die meisten Punkte gesammelt hat, ist Gewinner des Spiels!

Fazit:

Ein taktisches Legespiel mit vielen Möglichkeiten. Wer gut plant und auch noch Glück hat kann viele Punkte erreichen. Man möchte eigentlich direkt noch eine Partie spielen, weil es so gut gefällt. Top!

Wanderführer im Netz

Unsere Wanderführer sind beliebt! 🙂

So beliebt, dass sie für bestimmte Regionen manchmal alle ausgeliehen sind.
Das bedeutet aber nicht, dass wir euch nicht dabei unterstützen können, euch die perfekte Route für euren Wochenendtrip zusammenzustellen! 🙂
Möglich macht das unsere Linksammlung, die ihr in unserem Katalog finden könnt!
Am besten nutzt ihr die „Erweiterte Suche“, um euch die Links anzeigen zu lassen. Dort stellt ihr die „Mediengruppe“ auf „Link Internetquelle“ und nutzt den Suchbegriff „Wandern“ oder „Route“.
Schon könnt ihr euch zu den Routenplanern im Netz weiterleiten lassen, indem ihr auf den Button „Download“ klickt. 🙂

Natürlich haben wir in unserem Katalog nicht nur Links zu Routenplaner-Webseiten. Wir verzeichnen für euch interessante Internetquellen zum Thema Politik, Bildung, Wirtschaft und viele mehr.
Schaut doch einfach mal rein! Einfach hier klicken!  🙂

Potthucke zum Abschied

Unsere liebe Kollegin Anja Drilling verlässt uns nach fast vier schönen Jahren hier in Rheine. Zum Abschied lässt sie nicht nur etwas Leckeres, sondern auch noch einige Worte da. 🙂

Eine schöne Zeit in einem wunderbaren Team geht zu Ende…
Wir haben zusammen viel gelernt, gelacht und mit Herzblut alles für unsere Kunden gegeben.
Auch Rheine selbst und das Münsterland haben durchaus ihren Charme, dennoch ist es an der Zeit zurück in die Heimat zu gehen.
Ganz fern bleibe ich meinem Beruf aber nicht, ab August bin ich dann in der Stadtbücherei Olpe anzutreffen 😉
Corona bedingt fällt die Abschiedsparty leider aus, so gibt es zum Schluss für die Kolleginnen original „Sauerländer Potthucke“, damit sie einen Eindruck davon bekommen, was bei mir demnächst so auf dem Speiseplan steht. 🙂
Bleibt nur das Versprechen, zwischendurch zu Besuch zu kommen!

Macht es gut!

Auf ein Wiedersehen freuen wir uns natürlich auch sehr und wünschen eine großartige Zukunft und viel Spaß mit den Kolleg:innen aus Olpe! 🙂

Let`s play Spiele aus der Stadtbibliothek

L.A.M.A.

… nimm`s lässig!

Habt ihr Lust auf mehr Action? Dann habt ihr mit diesem kurzweiligem Kartenspiel viel Spaß!

Mischt die Karten und gebt jedem von euch verdeckt 6 Handkarten. Dann gibt es noch einen Nachziehstapel und den Ablagestapel.

Die oberste Karte des Ablagestapel bestimmt was abgelegt werden muss.

Dann geht es los! Du hast 3 Möglichkeiten:

Karte ablegen:

Du darfst eine Karte mit dem gleichen Wert oder einem Wert höher legen. Nach der 6 kommt ein Lama. Dann geht es wieder mit der 1 weiter…

Karte nachziehen:

Wenn du nachziehst, darfst du kein Karte ablegen.

Ablegen:

Kannst oder willst du nicht mehr ablegen, steigst du aus!

Wenn einer ablegt oder alle ausgestiegen sind endet der Durchgang.

Für die verbleibenden Karten erhaltet ihr Minuspunkte. Doppelte Werte zählen nur einmal. Für Minuspunkte erhaltet ihr Chips. Es gibt weiße 1ner und schwarze 10ner Chips.

Ist es dir gelungen alle Karten abzulegen, darfst du irgendeinen Chip wieder abgeben (Auch den schwarzen!)

Wenn jemand 40 oder mehr Minuspunkte erreicht endet das Spiel. Derjenige mit den wenigsten Minuspunkten gewinnt.

Fazit: Ein tolles Kartenspiel mit Ärgerfaktor für 2-6 Personen ab 8 Jahren. Es dauert circa 20 Minuten. Nach mehreren Durchgängen werdet ihr vom LAMA-Fieber infiziert!

Stadtbibliothek Rheine setzt NewsGuard zur Stärkung von Medienkompetenz ein

Die Stadtbibliothek Rheine gibt diese Woche ihre Teilnahme am NewsGuards Medienkompetenz-Programm für Bibliotheken bekannt.

Ab sofort können Besucherinnen und Besucher der Bibliothek beim Browsen im Netz auf den Computern der Bibliothek sowie auf eigenen Geräten, die mit dem WLAN der Bibliothek verbunden sind, auf die Ratings und Mediensteckbriefe von NewsGuard zurückgreifen. Die detaillierten Website-Bewertungen bieten ein einzigartiges Tool, das Menschen in ihrer Medienkompetenz unterstützt und ihnen hilft angesichts des Informations-Dschungels im Netz den Durchblick zu behalten.

Den Zugang zu vertrauenswürdigen Quellen bereitzustellen, zählt für die Stadtbibliothek Rheine zu ihren Hauptaufgaben, doch gerade in den Zeiten der Pandemie fällt es nicht immer leicht, sogenannte „FakeNews“ und Verschwörungsmythen als solche zu erkennen.  Daher freut die Stadtbibliothek sich sehr darüber, mit NewsGuard ein Tool zur Verfügung stellen zu können, das ihre Kunden und Kundinnen in der Bewertung von Informationen nicht nur unterstützt, sondern auch noch unkompliziert zu nutzen ist. So gestaltet sich auch der Kontakt mit dem NewsGuard Team.

NewsGuard stellt seinen Nutzerinnen und Nutzern Informationen zur Verfügung, die ihnen helfen, sich kritisch mit den Nachrichtenangeboten in ihren Social-Media-Feeds oder bei der Suche im Web auseinanderzusetzen. Mit Hintergründen zu Tausenden von Nachrichten- und Informationsseiten ermutigt NewsGuard dazu, selbst zu beurteilen, ob Informationen vertrauenswürdig sind und etwa in sozialen Netzwerken geteilt werden sollten oder nicht. Anhand von neun politisch neutralen journalistischen Kriterien überprüft NewsGuards Team ausgebildeter Journalistinnen und Journalisten die allgemeine Glaubwürdigkeit und Transparenz jeder Webseite. Zu den Kriterien gehören zum Beispiel, ob eine Webseite regelmäßig Falschinformationen veröffentlicht, ob sie irreführende Überschriften verwendet und ob sie ihre Eigentumsverhältnisse offenlegt und deutlich macht, welche Inhalte von externen Dritten gesponsert wurden.

Die NewsGuard-Mediensteckbriefe von mittlerweile über 6.000 Webseiten weltweit liefern Antworten auf diese Fragen – und machen NewsGuard zu einem bewährten Tool in der Medienbildung, das in Nordrhein-Westfalen bereits von der Stadtbibliothek Köln eingesetzt wird, und nun auch von der Stadtbibliothek Rheine.

Dieser Ansatz zur Bekämpfung von Falschinformationen und zur Vermittlung von Medienkompetenz hat sich als wirksam erwiesen. Das hat auch eine repräsentative Gallup-Umfrage ergeben, die zeigte, dass 91% der Befragten die NewsGuard-Analysen und -Bewertungen als hilfreich ansehen und dass sich 89% eine breitere Verfügbarkeit der Bewertungen von NewsGuard wünschen.

Mehr als 750 öffentliche Bibliotheken in den USA, Großbritannien, Frankreich und Italien haben die Erweiterung auf ihren Computern installiert und informieren ihre Besucher über NewsGuard. Bibliotheken setzen das Tool vielfältig ein: Sie installieren das NewsGuard-Plugin auf ihren Computern und nutzen die NewsGuard-Mediensteckbriefe als Grundlage für Workshops und Diskussionen über Medienkompetenz. Für diese Formate entwickelt NewsGuard gemeinsam mit Partnerbibliotheken Materialien und bietet eigene Workshops vor Ort.

“Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Rheine und ihren Besuchern”, sagt Marie Richter, Managing Editor Germany bei NewsGuard. “Unsere Mission geht Hand in Hand mit der Mission von Bibliotheken, ihren Lesern qualitativ hochwertige Quellen zur Verfügung zu stellen und den entsprechenden Kontext zu liefern.”

NewsGuards Medienkompetenz-Programm ist wird von Microsofts Defending Democracy-Programm gesponsert.

Über NewsGuard

NewsGuard wurde im März 2018 von dem preisgekrönten Journalisten und Medienunternehmer Steven Brill und dem ehemaligen Wall Street Journal-Verleger Gordon Crovitz ins Leben gerufen. Das Unternehmen bietet Glaubwürdigkeits-Ratings und liefert detaillierte Bewertungen für Tausende von Nachrichten- und Informations-Webseiten. NewsGuard hat alle Seiten bewertet, deren Inhalte für 95% des Social-Media-Engagements in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Italien verantwortlich sind. Zu den NewsGuard-Produkten gehören NewsGuard, HealthGuard und BrandGuard. Diese drei zusammen mit NewsGuards Misinformation Fingerprints-Datenbank aller bekannter Mythen, unterstützen Anbieter dabei die Brand Safety ihrer Marke zu gewährleisten.

NewsGuard bewertet jede Webseite anhand von neun grundlegenden journalistischen Kriterien. NewsGuard gewichtet jedes Kriterium anhand einer Punktzahl; für weniger als 60 von 100 Punkten gibt es die Bewertung „Rot“, für 60 und mehr ein „Grün“ – was bedeutet, dass die Webseite im Allgemeinen zuverlässig ist.

Die Bewertungen und Labels von NewsGuard können durch Anbieter von Internetdiensten, Browsern, Nachrichtenaggregatoren, Social Media-Plattformen und Suchmaschinen lizenziert werden, um ihren Benutzern die Informationen von NewsGuard zur Verfügung zu stellen. Diese Bewertungen werden den Verbrauchern über eine Browser-Erweiterung zur Verfügung gestellt, die in Chrome, Safari, Edge und Firefox verwendbar ist, sowie auf mobilen Geräten über NewsGuards iOS- und Android-Apps und über den mobilen Edge-Browser. Hunderte von Bibliotheken weltweit nutzen die kostenlose Browser-Erweiterung von NewsGuard zur Unterstützung von Medienkompetenz auf ihren öffentlich zugänglichen Computern. Damit bieten sie ihren Besuchern mehr Kontext für die Nachrichten im Netz. Weitere Informationen, auch zum Herunterladen der Browser-Erweiterung und des Bewertungsverfahrens, finden Sie unter newsguardtech.com/de/.

Kontakte: NewsGuard

Nacht der Bibliotheken 21 – Eine Studie in Schocks #Bibbackstage

Wir freuen uns, dass wir euch wieder einmal einen Blick hinter die Kulissen gewähren können. 🙂 Heute erzählt euch unsere Kollegin davon, wie wir es geschafft haben, das Theater ex Libris für euch nach Rheine zu holen.
Wir wünschen euch viel Spaß!

Die erste Idee für die „Nacht der Bibliotheken“ mit dem Theater ex Libris kam in einer unserer Frühstücksrunden auf. Gerade hatten wir unsere ursprüngliche Planung im Großen und Ganzen über den Haufen geworfen, weil sich abzeichnete, dass wir entgegen unseren Hoffnungen, wohl keine Besucher*innen ins Haus lassen dürften. Plötzlich war sie da, die Idee von zwei Kolleginnen: Warum nicht das Theater ex Libris einladen? Im ersten Moment hab ich ehrlich gedacht: „Das wird sowieso nix.“ Ich meine im Ernst: Sechs Wochen vorher? Ob die wohl wirklich Zeit hätten? Na ja – fragen kostet nichts und die Vorstellung ex Libris und Christoph Tiemann in der Bibliothek zu sehen … schon cool. Ach was: Mega! 🙂

Ich griff also zum Telefon und rief bei ex Libris an. Ob sie zur „Nacht“ am 19.3. noch frei wären? „Eigentlich nicht, ich hab hier im Kalender einen Termin in Bocholt…“ Schock! Während mein Kopf schon Kapriolen schlug ging der Satz Gott sei Dank mit „… aber das sollte live sein. Wird wohl eher nicht stattfinden.“ weiter.

Allerdings wollte Bocholt nachvollziehbarerweise nicht vollständig verzichten. Und auch die Stadtbücherei Münster hatte vor längerer Zeit schon mal angefragt, ob das Theater nicht für die „Nacht“ noch frei wäre. Nächster Schock. Aber als Bibliotheken stand einer Zusammenarbeit getreu dem Motto der „Nacht  der Bibliotheken“ „Mitmischen!“ nichts im Weg! Viele Telefonate, einiges an E-Mails und viele Frühstücksbesprechungen später war es letzten Freitag soweit: Die „Nacht“ stand vor der Tür.

Um 13 Uhr trafen die drei Techniker ein. Streaming, Video, Ton – ihr könnt euch die Kabellage vorstellen oder ihr habt sie beim Livestream im Hintergrund gesehen? Das noch alles mit dem corona-gebotenen Abstand … selbst wenn wir gewollt  hätten: Für Zuschauer war einfach kein Platz!

Und was wir da geboten bekamen, war geradezu schockierend 😉 Also schockierend gut. Ich muss gestehen, dass ich das Theater ex Libris vorher noch nie live oder digital gesehen hatte. Die Beschreibung dieser stimmgewaltigen, wunderbaren Interpretation möge der geneigte Leser bitte entweder dem Presseartikel oder demnächst einer digitalen Aufführung entnehmen. 😉 😉 Es war der Hammer!!! 🙂

Was niemand der Zuschauer gesehen hat: Wie wir alle hier vorher geschwitzt haben, damit es funktioniert. Wie die Internetverbindung streikte, Autos (um)geparkt werden mussten und sogar noch ein Alarm ausgelöst wurde … Gut, dass manche Dinge im Verborgenen bleiben 😉

Let´s Play! Spiele aus der Stadtbibliothek

Heute möchten wir euch das „Spiel des Jahres 2020“ vorstellen!

Das unterhaltsame Familienspiel besteht aus einfachen Regeln und einer großen Portion Kreativität. Es regt zu lustigen Diskussionen und Sichtweisen an.

Empfohlen wird es ab 8 Jahren, dauert circa 30 Minuten und ist für 3-5 Spieler geeignet.

Und wie wird es gespielt? Das zeigen wir euch in den nächsten Schritten! 🙂

  1. Man legt ein Feld mit 4 mal 4 Fotokarten und den Buchstaben- und  Zahlenkarten aus.
  • Es gibt 5 verschiedene Sets mit Spielmaterialien: Bauklötze, farbige Würfelchen, Schnürsenkel, Steine und Stöcke und Symbolkarten.
  • Man zieht eine geheime Kombination und bestimmt so das Foto, welches man mit seinem Materialset darstellen muss.

Die anderen Spieler müssen erraten welches Foto man dargestellt  hat. Kannst du erkennen, welches Motiv hier aus den Steinen und Hölzern gebaut wurde? Hier wäre es die B3, das Strandhäuchen aus Schritt 1! 🙂
Gutes Raten zahlt sich aus, denn sowohl derjenige, der die Symbolkarte darstellt als auch derjenige, der sie erkennt erhält Punkte. Auf dem Spielblock trägt man seine Tipps ein.

Das gesamte Spiel geht über 5 Runden. Die Spielmaterialien wechseln nach jeder Raterunde. So bekommt jeder Mitspieler jedes Set einmal.

Wer am Ende die meisten Punkte hat, ist der Sieger.

Unser Fazit: Ein sehr gelungenes Spiel, einfach zu verstehen, aber mit großen Spaßfaktor!

Wer suchet, der findet.

Endlich!

Und das muss ich jetzt tatsächlich mal so stehen lassen. Das Suchen hat ein Ende. 🙂

In Klassenführungen sage ich es sehr häufig: Menschen, die in Bibliotheken arbeiten, haben einen großen Hang zur Ordnung. Ein bisschen ist es eine bibliothekarische Berufskrankheit 😉 Warum ist leicht nachvollziehbar: Wir möchten die Medien wiederfinden, wenn ein Leser oder eine Leserin uns danach fragt. Genau deswegen räumen wir jeden Morgen vor der Öffnung die Bibliothek auf und stellen die Bücher, CDs, Zeitschriften und alle anderen Dinge wieder an „ihren Platz“ im Regal.

Und im Moment? Na ja, seit wir wieder „Abholbibliothek“ sein dürfen (Näheres auf www.rheine-bibliothek.de ) sind wir oft damit beschäftigt, Medien für euch aus dem Regal zu suchen, damit ihr sie zu Hause genießen könnt. Klar, dass uns dabei mal wieder was Neues eingefallen ist 🙂

Die Änderung betrifft die Bilderbücher. Bisher standen die alle in unseren Trögen und das war’s.

Wer beispielsweise „Conni“ gesucht hat, war manchmal ziemlich lange damit beschäftigt, jedes Buch anzuschauen, um dann am Ende beim letzten in die Hand genommenen Buch fast schon in Jubelschreie auszubrechen, weil es das Gesuchte war. Vor allem die Eltern dürften das kennen, oder? 😉

So schön dieser Erfolg auch war – wir haben entschieden, dass die Sucherei ein Ende hat! Genau wie bei den Taschenbüchern bekommen die Bilderbücher ab sofort einen Buchstaben verpasst. Heißt: Wer „Conni“ sucht, schaut nicht mehr alle Bilderbücher durch, sondern wird direkt unter „C“ fündig. Cool, oder?

Das System ist ganz einfach: Die Bilderbücher sortieren wir ab sofort nach Titel. Das kennt ihr schon von den DVDs. Genau wie da werden Artikel wie „der“ / „die“ / „das“ / „ein“ und „eine“ für die Sortierung ignoriert. Ein Buch mit dem Titel „Die neugierige kleine Hexe“ steht damit unter „N“ und nicht unter „D“.

Das nehmen wir genau.

Da kommt es durch: Das ist typisch bibliothekarisch, also ein System für Ordnungsliebhaber! 🙂